NightFight 2022

NightFight 2022

von Hans-Ruedi Meier

Beim NightFight-Parallelslalom haben rund 100 Nachtkämpfer in sechs Kategorien um den Sieg gekämpft.

Die Durchführung des dritten Nachtparallelslaloms NightFight, presented by Bartholet Seilbahnen in Flumserberg, hat sich gelohnt. Trotz der – pandemiebedingt – kurzfristigen Ansetzung entschieden sich rund 100 Fahrerinnen und Fahrer für eine Teilnahme und lieferten sich spannende Duelle zwischen den Slalomstangen. Die Bergbahnen Flumserberg und ein eingespieltes Helferteam des SC Flumserberg sorgten für faire Pistenverhältnisse und einen reibungslosen Ablauf der in sechs Kategorien ausgetragenen Rennen. Nach den Qualifikationsläufen starteten am Abend die Besten und dank der neuen Kategorie Lucky Loser auch die glücklichen Verlierer der Qualifikation vor einer ansehnlichen Zuschauerkulisse zu den Finaldurchgängen. Im Parallelslalom kam jeweils der Schnellere der beiden Konkurrenten eine Runde weiter.

Tanja Schwitter bleibt die einzige Siegerin bei den Frauen

Die Teilnehmenden, einige bei den Frauen und bei den Männern mit Rennsport-Vergangenheit, zeigten Skisport auf hohem Niveau. Manche Entscheidung fiel sehr knapp aus, doch trotz viel Einsatz stand der Spass im Vordergrund. NightFight-Gewinner 2022 dürfen sich nennen: Tanja Schwitter, die auch die dritte Austragung bei den Frauen gewann, Thomas Sax (Männer, Kategorie Pro), der einheimische Klubmeister Patrick Bless (Männer, Fun) sowie Oliver Rubli und Tayo Ayanpeju bei den jüngeren Kategorien. Lucky-Loser-Siegerin wurde Michaela Bill.

Die Ranglisten und viele Bilder sind auf www.nightfight.ch publiziert.

Sieg trotz Sturz

Der SC Flumserberg hat einen äusserst attraktiven Anlass durchgeführt. Die packenden Slalomduelle wurden von den beiden Speakern hautnah und mit Fachwissen begleitet. Ungewollter Höhepunkt bei der Kommentierung war wohl der Finallauf der Herren-Fun-Kategorie. Beide Finalisten stürzten kurz vor dem Ziel, der Sieger Patrick Bless wenige Hundertstelsekunden nach seinem Mitstreiter, was gemäss geltendem Reglement zum Sieg führte. Die vor Ort anwesende Guggenmusik Flumser Chrousi sorgte für gute Stimmung. Nach der mit Pyroeffekten umrahmten Siegerehrung folgten bis spät in die Nacht heisse Diskussionen über Siege und Niederlagen in den Speise- und Tanzlokalen. Nebst dem Dank an die Sponsoren und die Helferinnen und Helfer mit Renn-OK-Chef Lori Wildhaber machte Skiclubpräsident Stephan Walser auch auf die Wichtigkeit von solchen Breitensportveranstaltungen aufmerksam. Einer weiteren Ausgabe des NightFights steht nichts im Wege.

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